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Schweizer Aprikosenernte - Aprikosen bringen frische Vielfalt

Aprikosen bringen das gewisse Etwas in jede Küche. Ihre Kombination aus süssen und säuerlichen Noten macht sie zu einem vielseitigen Allrounder. Insgesamt werden auf gut 700 Hektar rund 50 verschiedene Sorten angebaut, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID). Damit einher gehen verschiedene Erntezeitpunkte und so gibt es in der Schweiz von Juni bis September frische Aprikosen.

(Infografik © LID)

Fast die gesamte Schweizer Aprikosenernte kommt aus dem Wallis: Die rund 150 Walliser Produzentinnen und Produzenten bauen 95 Prozent der Schweizer Aprikosen an. Das entspricht ungefähr 50 Prozent des Schweizer Konsums – der Rest wird importiert.


(Infografik © LID)

Früher, als es weniger Sorten gab, war die Saison deutlich kürzer. Die Hauptsaison dauert von Anfang Juli bis Ende August.


Bildquelle: Pixabay

Später Frost ist ein grosses Risiko

Die Aprikose stammt ursprünglich aus der Mandschurei – ein Gebiet, das heute in China, Russland und der Mongolei liegt – und kam vermutlich mit den alten Römern in unsere Region. Von diesen wurde die Aprikose «malus praecox», die Frühreife genannt. Dies weil sie relativ früh blüht und keinen Spätfrost mag. Im Spätfrost liegt auch ein Risiko des Aprikosenanbaus, dieser kann schwere Schäden verursachen.

 

Quelle: LID, Schweizer Obstverband

Veröffentlichungsdatum: 08. Juli 2024