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Energie, Pflanzenschutz, Mindestlohn – ZVG-Kernforderungen diskutiert

28. Februar 2025

Das Präsidium des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) hat seine Kernforderungen an die neue Bundesregierung besprochen.

Der deutsche Gartenbau sieht sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe erheblich gefährden. 

Dazu zählen hohe Unternehmenssteuern und -abgaben, hohe Energiekosten, schwindende Pflanzenschutzmittel sowie ein stetig wachsender bürokratischer Aufwand. 

Diese Problembereiche müssen sich in konkreten Lösungsansätzen im Koalitionsvertrag widerspiegeln.

Daher ist es essenziell, dass die kommende Bundesregierung Maßnahmen ergreift, um die Energie- und Bürokratiekosten langfristig zu senken, die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln europaweit zu harmonisieren und steuerliche, arbeitszeitrechtliche sowie bürokratieentlastende Reformen umzusetzen.

Differenziert sieht das ZVG-Präsidium die aktuelle Mindestlohndiskussion. Während im arbeitsintensiven Produktionsgartenbau der Mindestlohn für die Festangestellten keine Rolle spielt, sind die zu erwartenden Steigerungen im Bereich der Saisonarbeitskräfte nicht mehr zu stemmen.

Deswegen muss für die Landwirtschaft und damit auch für den Produktionsgartenbau eine Ausnahmeregelung vom staatlichen Mindestlohn geschaffen werden.

 

Quelle: ZVG

Veröffentlichungsdatum: 28.02.2025

Schlagwörter

Energie, Pflanzenschutz, Mindestlohn, ZVG-Kernforderungen