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Konkurrenz durch brasilianische Produkte Peru: Preisrückgang wegen größerer Ingweranbaufläche erwartet

26. März 2025

Perus Ingwersaison 2024 war von Rohstoffknappheit und hohen Preisen geprägt. Die Aussichten werden sich jedoch in diesem Jahr mit einer Vergrößerung der Anbaufläche um 40–50 % deutlich ändern, berichtet Agraria.pe.


Bildquelle: Pixabay

Peruanischer Ingwer hat mit phytosanitären Problemen zu kämpfen, die seine Wettbewerbsfähigkeit im Außenhandel beeinträchtigen könnten. Die Ausweitung der Ernte und der Druck von Konkurrenten wie Brasilien wecken gemischte Erwartungen in Peru. 

Laut Grober Galindo, einem Vertreter von La Campiña, war die Saison 2024 von Rohstoffknappheit und hohen Preisen geprägt, aber die Aussichten werden sich deutlich ändern.

„Das Wachstum der Anbaufläche deutet auf eine größere Verfügbarkeit von Ingwer auf dem Markt hin, was die Preise senken wird. Derzeit liegt der Preis für einen 30-Pfund-Karton in den USA bei 38 USD, ein ungewöhnlich hoher Preis für diese Jahreszeit. Mit dem erhöhten Angebot und der Ankunft von mehr brasilianischen Produkten wird jedoch mit einem Preisrückgang gerechnet.“

„Der Markt beobachtet bereits die Produktionsmengen in Peru. Sowohl in Europa als auch in den USA sind sich die Käufer der Zahlen bewusst und passen ihre Käufe dem Angebot an. Darüber hinaus bleibt Brasilien ein starker Konkurrent, da die Logistik verbessert und die mechanisierte Produktion Kosten und Lieferzeiten reduziert“, ergänzt Grober.


Quelle: Agraria.pe

 

Veröffentlichungsdatum: 26.03.2025

Schlagwörter

Peru, Preisrückgang, Größere, Ingweranbaufläche, Konkurrenz, brasilianische Produkte